Gedenkstätten

Als sichtbares Zeichen hat die Tischgemeinschaft Pastor Jääsch die Patenschaften für drei Gräber auf dem ehemaligen Golzheimer Friedhof übernommen.

Kranzniederlegung am Grab von Pastor Jääsch
 
Jedes Jahr im November trifft sich die Tischgemeinschaft am Grab von Pastor Jääsch auf dem Golzheimer Friedhof (Südteil), Ecke Fischerstr. / Klever Str., zum Gedenken mit Kranzniederlegung.
   
Pflege des Grabes unseres Tischpatrons
Pastor Friedrich-Eduard Gerst
(19.11.1805 - 13.09.1867)

Auf dem Golzheimer Friedhof. Der Golzheimer Friedhof war von 1804 bis 1897 in Benutzung. Als er damals eingerichtet wurde, lag er noch 2 Kilometer ausserhalb der Stadt, heute liegt er fast im Zentrum und ist ein denkmalgeschützter Park. Die etwa 350 Grabsteine sind teilweise vom Verfall bedroht. Die Tischgemeinschaft hat sichtbare Zeichen gesetzt, und die Patenschaft für die Pflege des Grabes übernommen.
   
Pflege der Gedenktafel des
Städtischen Musikdirektors Friedrich August Burgmüller
(28.04.1760-21.08.1824)

Burgmüller, der mit seiner Familie seit 1807 in Düsseldorf lebte, war zunächst als Kapellmeister am Bergischen Theater tätig und war Mitbegründer der Düsseldorfer Musikakademie, eines Vereins, der die Geburt des bürgerlichen Musiklebens in Düsseldorf markiert. Am 21. August 1812 erfolgte seine Ernennung zum städtischen Musikdirektor. Darüber hinaus war er auch für die Kirchenmusik in St. Maximilian und St. Lambertus zuständig und unterrichtete am Düsseldorfer Gymnasium. Der spätere Dichter Heinrich Heine war einer seiner Schüler.
   
Pflege der Gedenktafel von
Dr. Theodor Josef Lacomblet
(15.12.1789-18.03.1866)

Erforscher der Bergischen- und Niederrheinischen Geschichte. Neben seiner Tätigkeit als Königlich-Preußischer Archivar war er Kommunalpolitiker in Düsseldorf und in der Verwaltung bei einem Eisenbahnunternehmen tätig. Von 1829 bis 1853 war er Mitglied des Düsseldorfer Stadtrates und von 1851 bis 1856 Vertreter der Stadt Düsseldorf im Kreistag und im Provinziallandtag.
Als Autor des "Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins" hat er überregionale Bekanntheit erlangt.
   
 
Pflege der Gedenktafel von
Elisabeth Grube, geb. Diez
(22.10.1803-21.04.1871)
 
Dichterin und Schriftstellerin zuletzt wohnhaft Oststr. 82.
 
 
   
 
Pflege der Gedenktafel von
Karl Guntrum
(1803-1891)
 
Historiker, Weinhändler und Förderer der Stadtmuseumsgründung, zuletzt wohnhaft Benrather Str. 29.

 

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